Achtung - Betrüger geben sich als Bankmitarbeiter aus!
Derzeit rufen vermehrt Betrüger bei unseren Kunden an. Die Täter geben sich als Bankmitarbeiter der VR Bank Weimar aus. Sie versuchen, die Angerufenen dazu zu bewegen, auf ihrem Smartphone in der VR SecureGo App Onlinebanking-Freigaben zu erteilen. Auf dem Telefon wird die VR Bank Weimar mit korrekter Rufnummer als Anrufende angezeigt. Als Begründungen werden im Telefonat z. B. notwendige Updates oder Abgleiche von Kundendaten und Adressen genannt. Das Vorgehen wirkt sehr echt.
Erhalten Sie derartige Anrufe, dann handelt es sich IMMER um Betrugsversuche! Legen Sie auf und kontaktieren Sie uns schnellstmöglich! (Tel.: 03643/817-0)
Die VR Bank Weimar fordert NIEMALS Kunden telefonisch zu App-Freigaben auf!
Darauf sollten Sie stets achten:
- Freigaben nur bestätigen, wenn der freizugebende Auftrag von Ihnen selbst erteilt wurde.
- Freigaben oder Daten niemals auf telefonische Aufforderung erteilen.
- Bei Zeitdruck oder Unsicherheit Vorgang sofort abbrechen und uns kontaktieren.
Sperren
Sperren Sie Ihre Karte sofort und auch den Zugang zu Ihrem OnlineBanking, wenn dieser ebenfalls betroffen ist. So verhindern Sie, dass Betrügende an Ihr Geld oder Ihre Daten kommen.
Melden
Nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Wir besprechen mit Ihnen, wie es weitergeht. Wir sorgen außerdem dafür, dass Sie Ihre gesperrten Zahlungsmittel wieder sicher verwenden können. Sie erreichen uns unter 03643 817-0.
- Ihre VR Bank Weimar eG wird Sie nie nach Zugangsdaten oder TANs fragen.
So schützen Sie sich vor Phishing und Trojanern
So funktionieren Phishing und Trojaner
Phishing erkennen
Beim Phishing versuchen Betrügerinnen und Betrüger Zugriff auf Bankkonten zu erlangen, um sich zum Beispiel selbst Geld zu überweisen. Manchmal versuchen Sie auch, Bankkundinnen und -kunden unter einem Vorwand dazu zu bringen, selbst solche Überweisungen durchzuführen.
Phishing passiert auf vielen Wegen – per E-Mail, SMS, Brief, Telefon, Messenger-Apps wie zum Beispiel WhatsApp oder über soziale Netzwerke. Alle Varianten haben aber eines gemeinsam: Sie nutzen Vorwände, gefälschte Absenderadressen und Webseiten, die einer Banking-Anwendung oder einer vertrauten Händlerseite täuschend ähnlich sehen.
Trojaner erkennen
Trojaner sind Schadprogramme – auch Malware genannt, die es Angreifenden zum Beispiel ermöglichen, auf Smartphones oder Computer zuzugreifen. Sie können damit die Daten sehen, die Nutzer auf Ihren Geräten eingeben.
Mit solchen Schadprogrammen können Betrügende auch die Webseite des Online-Bankings mit einer eigenen Seite überblenden, die dem tatsächlichen Design der Bank entspricht. Durch diese Methoden spähen sie sensible Daten wie Passwörter, Zugangsdaten oder Kreditkartennummern aus. Versteckt sind solche Schadprogramme zum Beispiel in E-Mail-Anhängen oder kostenloser Software aus unseriösen Quellen.
Beispiele für Phishing und Trojaner
Nachrichten mit QR-Code
Betrügende schicken Nachrichten, die QR-Codes enthalten. Diese führen zum Beispiel zu gefälschten Login-Seiten oder zu einer App, die die Empfängerin oder der Empfänger installieren soll. Beachten Sie deshalb: Installieren Sie nur Apps aus den bekannten App-Stores und nutzen Sie nur die Ihnen bekannte Online-Banking-Seite zum Login.
Nachrichten zur PSD2-Richtlinie
Die PSD2-Richtlinie soll für mehr Sicherheit im Online-Banking sorgen. Betrügende versenden unter diesem Vorwand jedoch oft Nachrichten mit der Aufforderung, einem neuen Sicherheitsverfahren zuzustimmen. Die Empfängerinnen und Empfänger sollen dafür persönliche Daten oder Zugangsdaten auf einer Webseite eingeben. Beachten Sie jedoch: Ihre VR Bank Weimar eG wird Sie nie per E-Mail oder SMS dazu auffordern, Ihre Zugangsdaten mithilfe eines Links einzugeben.
Telefonanrufe
Betrügende versuchen auch telefonisch, Bankkundinnen und Bankkunden persönliche Daten oder Zugangsdaten zu entlocken. Sie nutzen dabei gefälschte Telefonnummern und behaupten, im Namen der Bank der Kundin oder des Kunden anzurufen. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und legen Sie im Zweifel auf. Kontaktieren Sie uns bei Fragen oder Unsicherheiten gerne unter 03643 817-0.
Aktuelle Phishing-Warnungen
Mit unseren aktuellen Phishing-Meldungen sind Sie gewarnt.