Das Online-Banking mit der HBCI-Benutzerkennung ist eine gute Möglichkeit höchste Sicherheitsanforderungen ohne besondere Zusatzkosten umzusetzen.
Allgemeine Definition zu HBCI
(Home Banking Computer Interface)
HBCI ist ein Protokoll für den genormten Austausch von Daten zwischen Kunden und Bankrechner. Alle deutschen Banken haben sich auf diesen Standard geeinigt. Dieser Standard ermöglicht eine benutzerfreundliche Abwicklung von Bankgeschäften.
Der HBCI-Standard ist neben dem PIN/TAN-Verfahren derzeit die sicherste Basis für unkompliziertes und modernes HomeBanking.
Im Gegensatz zum PIN/TAN-Verfahren entfällt die Handhabung mit TAN-Nummern. Somit schützt es Sie auch vor Phishing-Mails.
Beim HBCI wird Ihr persönlicher Verschlüsselungscode, Ihre elektronische Unterschrift, auf einem Speichermedium (Diskette, USB-Stick...) abgelegt und bei jedem Verbindungsaufbau zum Bankrechner abgefragt und überprüft.
Um dieses Verfahren zu verwenden, benötigen Sie eine Software die das HBCI-Verfahren mit Benutzerkennung unterstützt (z.B. VR-NetWorld Software oder ProfiCash)
Was ist FinTS?
FinTS steht für Financial Transaction Services und stellt ab Version 3.0 die Weiterentwicklung des 1996 erstmals vom ZKA veröffentlichten Online-Banking Standards: HBCI dar. Unter anderem wurden hierbei die elektronischen Schlüssel auf 2048 Bit verlängert.
Das von uns angebotene HBCI-Chipkartenverfahren, benötigt unter anderem ein Zahlungsverkehrsprogramm das FinTS 3.0 unterstützt. Informieren Sie sich hierüber bei Ihrem Softwarehersteller ob es eventuell auch Updates hierzu gibt.
Systemvoraussetzungen:
Wie funktioniert es:
Sie schließen mit uns einen entsprechenden Online-Banking Vertrag und bekommen von uns einen HBCI-INI Brief.
Sie richten in Ihrer Finanzsoftware den HBCI Zugang ein - dabei wird eine Sicherheitsdatei erstellt, die Sie auf einer Diskette oder einem USB-Stick ablegen können.
Den von Ihrem System erstellten Kunden INI-Brief geben Sie zur Freischaltung an die Bank.
Bei jeder Online-Banking Transaktion muss das Speichermedium mit der Sicherheitsdatei eíngesteckt werden und eine von Ihnen selbst gewählte PIN eingegeben werden.
TANs sind nicht erforderlich.
Kosten:
Neben den Kosten für die Beschaffung der virtuellen Benutzerkennung
(siehe Reiter >>> Bestellung <<<) und der erforderlichen Software (z.B. VR-NetWorld Software oder ProfiCash) entstehen keine Zusatzkosten.
| Kosten zum Verfahren | in € |
|---|---|
| HBCI-Benutzerkennung | 0,00¹ |
¹ Die Laufzeit dieser virtuellen Karte ist unendlich!
Ablauf der Bestellung
Bitte setzen Sie sich zur kompletten Absprache und Feinabstimmung mit unserem Mitarbeiter im Bereich: ElektronischeBankdienstLeistungen unter:
0 36 43 / 81 74 60 Herr Steffen Hüfner
in Verbindung.
Ihre Entscheidung, für dieses Online-Bankingverfahren vorausgesetzt, senden wir Ihnen in den darauffolgenden Tagen Ihre kompletten Vertragsunterlagen zu.
Die Erstellung Ihrer virtuellen HBCI-Benutzerkennung kann sofort (taggleich) erfolgen.
| Kommunikationsadresse: | hbci01.fiducia.de |
| IP-Adresse (alternativ) | 195.200.34.71 |
| HBCI-Version: | 2.2 oder Fin TS 3.0 |
| Benutzerkennung: | 19-stellige Benutzerkennung lt. INI-Brief |
| Kundennr./ID: | keine Eingabe |
| Port für TCP/IP: | 3000 |
Kann die HBCI-Benutzerkennung mit mehreren unterschiedlichen Programmen betrieben werden?
Nach der Einrichtung in einem bestimmten Zahlungsverkehrsprogramm sollte die Benutzerkennung in kein anderes Programm mehr eingelesen werden, da dies zur Unbrauchbarkeit der Karte führen kann.
Ist Wertpapierhandel möglich?
Nein, der Handel von Wertpapieren ist mittels HBCI-Schlüsseldatei nicht möglich.
3999:
Auf dem Sicherheitsmedium fehlt noch die Kundensystem-ID.
Bitte prüfen Sie, ob die richtige PIN mit genau 5 Stellen eingegeben wurde.
9000:
Der Status des Auftrags ist indifferent. Es wurde keine Antwort empfangen.
In diesem Fall ist nicht klar, ob der HBCI-Auftrag verarbeitet wurde, da vom Bankrechner keine Rückmeldung kam bzw. das Zahlungsverkehrsprogramm diese nicht abgewartet hat.
Rufen Sie die Kontoauszüge ab um zu prüfen, ob der Auftrag ausgeführt wurde.
9010:
BIS Datum ist größer als das heutige Datum.
Das Programm versucht Umsätze abzurufen, deren Datum in der Zukunft liegt. Falls Sie mit Home cash oder Profi cash arbeiten, gehen Sie in die Datenübertragung und klicken dort den Job für die Umsatzabfrage doppelt an. Hier aktivieren Sie die Option bis Tagesdatum.
9140:
Syntaxfehler.
In den meisten Fällen entspricht ein hinterlegter Wert nicht dem erwarteten Format. Prüfen Sie beim Konto bzw. bei den HBCI-Einstellungen, ob die richtige Kontonummer sowie die korrekte PIN mit genau 5 Stellen erfasst wurde.
9340:
Benutzer hat keine Kontoberechtigung. Auftrag abgelehnt.
Prüfen Sie bitte zuerst die im Programm hinterlegten Angaben:
9370:
Keine Berechtigung für diesen Geschäftsvorfall. Auftrag abgelehnt.
In diesem Fall ist der gewünschte Geschäftsvorfall (z.B. Lastschrift) von der Bank nicht freigeschaltet.
9380:
Benutzer hat keine Auftragsberechtigung
Falls diese Meldung bei der Erstinitialisierung erscheint, sind vermutlich die Zugangsdaten nicht korrekt oder vollständig hinterlegt worden. Prüfen Sie bitte insbesondere, ob folgende Angaben mit der 19-stelligen Benutzerkennung lt. INI-Brief erfasst wurden:
9999:
Es ist ein Fehler beim Öffnen des Transportwegs aufgetreten.
In diesem Fall konnte das Zahlungsverkehrsprogramm keine Verbindung zum Bankrechner herstellen. Folgende Punkte sollten in diesem Fall überprüft werden:
l>
(versuchsweise statt DNS-Name die IP-Adresse hinterlegen.)