Online-Banking ist einfach und sicher. Auch wenn Sie viel über Computer-Viren und Phishing lesen: Wenn Sie aufmerksam unsere Hinweise beachten, sind Sie beim Online-Banking auf der sicheren Seite.
Unverlangt eingesandt: Phishing-Mails
"Phishing" bedeutet so viel wie "Passwort fischen". Per Phishing-Mail fordern Betrüger Ihre Empfänger unter einem Vorwand auf, Ihre persönlichen Kontodaten über das Internet preiszugeben. Meist werden diese Mails massenhaft versendet. Sie sind lästig, viele von ihnen haben unsichtbare Daten-Spione im Schlepptau. Deshalb: Löschen Sie diese Mails!
Und bedenken Sie bitte:
Wir schicken Ihnen niemals E-Mails mit der Bitte, geheime Kontodaten zu versenden!
Phishing-Mails erkennen
Phishing-Mails gibt es in vielen Varianten. Doch eins haben sie gemeinsam: Sie nutzen Vorwände und gefälschte Absender-Adressen, Web-Seiten und Eingabe-Masken, die beispielsweise einer Bank-Homepage täuschend ähnlich sehen. Hier einige Beispiele für Vorwände, die in Phishing-Mails oft auftauchen:
Das ursprüngliche Trojanische Pferd bestand aus Holz
und war eine Kriegslist der Griechen gegen die Trojaner. Der Legende nach versteckten sich ein paar Griechen im Bau des Pferdes. Sie gelangten so nachts nach Troja, weil die Trojaner das Pferd in die Stadt holten, um es der Göttin Athene zu schenken - jedoch ohne die Gefahr im Innern des Pferdes zu ahnen. Einmal in Troja angekommen, eroberten Griechen alsbald die Stadt. Die Computerversion des Trojanischen Pferdes funktioniert nach dem selben Prinzip. Ein scheinbar nützliches Programm hat ein anderes sozusagen im Bauch, das dann unbemerkt eindringt und sich auf dem PC installiert. So können beispielsweise Passwörter und andere vertrauliche Daten ausgespäht, verändert, gelöscht oder bei der nächsten Datenübertragung an den Angreifer verschickt werden. Dieser "Datendiebstahl" bleibt in der Regel unbemerkt, weil im Gegensatz zum Diebstahl materieller Dinge nichts fehlt. Anders als Computer-Viren können sich Trojanische Pferde jedoch nicht selbständig verbreiten. Mit der zunehmenden Zahl von Internetnutzern verbreiteten sich auch Trojanische Pferde. Es sind Hunderte von Programmen bekannt, die Zugangsdaten von Anwendern erfassen und über das Internet an den "Interessenten" verschicken können.
Unsichtbare Daten-Spione: Trojaner
Im Internet sind unzählige Spionage-Programme unterwegs. So genannte Trojaner können auf die Festplatte gelangen, wenn der Computer nicht ausreichend geschützt ist. Einige Trojaner sind so programmiert, dass sie die PIN/TAN-Eingabe beim Online-Banking manipulieren können. Andere leiten den Nutzer auf eine gefälschte Internet-Seite. Trojaner können über unterschiedliche Wege auf Ihren PC gelangen:
Trojaner erkennen
Da sich Trojaner unbemerkt vom Nutzer auf dem PC installieren, sind sie oft erst durch ihre schädliche Wirkung zu erkennen. Umso wichtiger ist es, dass Sie Ihren Computer stets mit aktueller Software und Virenschutz ausstatten. Diese Programme können Trojaner "erkennen" und ggf. löschen.
Wenden Sie sich an Ihre Bank, wenn das Online-Banking abbricht oder Sie Buchungen entdecken, die Sie nicht veranlasst haben.
Sichern Sie Ihren Computer
Grundsätzlich empfehlen wir Ihnen, Online-Überweisungen nur auf einem vertrauenswürdigen Computer durchzuführen. Dazu gehört, dass der PC frei ist von schädlichen Programmen.
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